Zunehmende Strafverfolgung von Homosexualität in Usbekistan
In Usbekistan werden verstärkt Strafverfahren gegen homosexuelle Männer eingeleitet. Die gesellschaftliche und rechtliche Lage für LGBTQ+-Menschen hat sich in den letzten Jahren verschärft.
In Usbekistan werden verstärkt Strafverfahren gegen homosexuelle Männer eingeleitet. Die gesellschaftliche und rechtliche Lage für LGBTQ+-Menschen hat sich in den letzten Jahren verschärft.
WIESBADEN, 2. Juli 2026 — Eigener Bericht
In Usbekistan ist die rechtliche Lage für homosexuelle Männer in den letzten Jahren zunehmend problematisch geworden. Berichten zufolge wurden im Jahr 2023 mehrere Strafverfahren gegen Personen eingeleitet, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verfolgt werden. Die usbekischen Behörden haben verstärkt gegen die LGBTQ+-Gemeinschaft vorgegangen, was in der internationalen Gemeinschaft Besorgnis erregt. Homosexualität ist in Usbekistan nach dem Strafgesetzbuch weiterhin verboten und wird mit bis zu drei Jahren Haft bestraft.
Die zunehmende Strafverfolgung ist Teil einer breiteren gesellschaftlichen Reaktion auf die LGBTQ+-Bewegung, die in vielen Ländern auf Widerstand stößt. In Usbekistan sind traditionelle Werte und die familiäre Ehre zentral, was zu einer Stigmatisierung homosexueller Menschen führt. Menschenrechtsaktivisten berichten von Belästigungen und Diskriminierung, die oft im Zusammenhang mit angeblichen Verstößen gegen die Normen der Gesellschaft stehen. Die Situation könnte sich weiter verschärfen, da die Regierung unter dem Druck steht, eine konservative Agenda zu vertreten und soziale Stabilität zu gewährleisten. Die internationale Gemeinschaft fordert die usbekischen Behörden auf, ihre Menschenrechtslage zu verbessern und den Schutz von LGBTQ+-Rechten zu gewährleisten.